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- BAUSTUFENFOTOS SK "OTTO SCHÜLKE" - RUMPF-





Auf den folgenden Bildern sieht man den Spantenriss und den Kiel - Ich habe den Kiel aus einer Multiplex Platte gesägt. Die Stärke beträgt 1,8cm. Als nächstes werde ich den Kiel noch "aushölen", damit im werdenden Rumpf auch Platz für die RC-Teile usw. ist. Ausserdem muss ich den Bug noch so schleifen, dass die spitze Bugform auch ideal ausgebildet ist. Dürfte bei 1,8cm sehr viel Arbeit bedeuten. Man kann auch den späteren "Liegeplatz" der "Johann-Fidi" erkennen, dieser schräge Einschnitt wird die Heckwanne.



Die Spanten habe ich nun fertig geändert. Sie sind bereits auf 5mm Balsaholz geklebt und werden ausgesägt.

Der Spant 0 soll laut Bauplan den Heckspant bilden. Da ich mich nun entschlossen habe, die Heckwanne schon von Anfang an mit in die Spanten einzuzeichnen, habe ich bemerkt, dass dieser Spant zu klein ist. Daraufhin habe ich einen ganz neuen Spant, an dem auch später die Heckklappe ansetzt, gezeichnet. Auf dem dritten Bild, linker Spant, sieht man den Spant 0. Auch zu sehen sind die seitlich eingezeichneten Auftriebskörper.


Die 10 Spanten sind jetzt ausgesägt - Bevor ich die Spanten aushölen und in den Kiel einpassen kann, muss ich zuerst den Kiel aushölen und den Bug von 1,8cm auf ca 0,2cm Stärke schleifen.




Zur Probe habe ich die Spanten einmal aufgestellt. So kann man sich besser vorstellen, wie der Rumpf einmal aussehen soll.


Ich habe den Bug des Kiels jetzt auf die optimale Stärke herunter geraspelt. Ferner wurde der Kiel mit der Stichsäge ausgehölt und der Spant 10 konnte schon eingepasst werden


5 Spanten habe ich bereits eingepasst. So langsam lässt sich die elegante Form der "Schülke" erahnen.


Die 10 Spanten sind jetzt in den Kiel eingepasst. Nun kann ich mit dem Aushölen der 10 Spanten beginnen. Der Spant 0, also der Heckspant, wird als nächstes eingesetzt. Ich habe mal die "Fidi" in ihre künftige Heckwanne gesetzt, so lässt sich bessser erkennen, wie es einmal aussehen soll.


Bevor die Spanten eingeklebt werden, setze ich das Stevenrohr samt Antriebswelle in den Kiel, da ich jetzt auch noch im Inneren des Kiels ungehindert Bohrarbeiten verrichten kann. Verbaut wird eine 4mm Antriebswelle von Graupner und ein 6mm Stevenrohr von Peter Demuth. Als Motor habe ich einen Graupner Speed 600 ECO bestellt, der direkt auf eine 40er 3-Blatt Messingschraube wirkt.



Die 16cm langen Bohrer sind nun eingetroffen und somit konnte ich das Loch für das Stevenrohr endlich bohren. Danach habe ich die gesamten Spanten ausgehölt und in den Kiel mit wasserfestem Holzleim eingeklebt. Momentan bin ich dabei, den Heckspant 0 einzupassen.


Der Heckspant ist jetzt eingeklebt. Ich musste die Auftriebskörper (Bild 3) abtrennen, da ich sonst die Form des Hecks nicht ordentlich beplanken kann. Sobald das Heck dann beplankt ist, werde ich die beiden Vorlagen wieder an den Rumpf kleben und die Auftriebskörper anformen. Diese Auftriebskörper sind beim Original erst später angebracht worden und führten zu einer besseren Kursstabilität bei hoher See von achtern. Dieser Effekt wird dann auch beim Modell vorhanden sein.
Wie man auf den Bildern sehen kann, habe ich bereits mit dem Beplanken angefangen.


Auf den nachfolgenden Bildern sieht man den aktuellen Fortschritt der Beplankung. Die Lücken die noch zu sehen sind, werden natürlich auch noch beplankt und ausgefüllt.




Den meisten Teil des Rumpfes habe ich jetzt beplankt. Ausserdem habe ich schon mit den Spachtelarbeiten begonnen, um Unebenheiten auszubessern. Am Heck werde ich das Heckklappen-Gerüst (auf den Bildern 4 und 5), jetzt mit doppelseitigem Klebeband befestigen und zusammen mit dem Rumpf beplanken. Danach trenne ich die Heckklappe wieder ab, um sie weiter zu bearbeiten. Die Heckklappe wird dann ebenfalls mit Glasfasergewebe überlaminiert.


Die Auftriebskörper am Heck sind jetzt fertiggestellt. Momentan bin ich dabei, die Unebenheiten im Rumpf mit Feinspachtel auszugleichen. Danach werde ich dann den Rumpf mit 2 Lagen Glasfasergewebe, 163g/m2 Köper-Bindung, laminieren.

Der Heckklappen-Rohbau ist auch fast fertig und muss noch weiter bearbeitet werden, d.h. ich muss mit Feinspachtel die Unebenheiten ausbessern. Danach wird die Heckklappe bereits mit Glasfasergewebe laminiert. Zur Probe habe ich mit Tesa Film die Heckklappe an den Rumpf geklebt. Somit lässt sich die Passgenauigkeit besser beurteilen.


Die nachfolgenden Bilder zeigen das von Peter Demuth gefertigte Stevenrohr samt Kugellager und Schmiernippel. Das Stevenrohr habe ich bereits mit Epoxydharz eingeklebt.


Hier ein paar Gesamtaufnahmen der werdenden "Schülke" mit dem Tochterboot "Johann-Fidi". Die untere Fahrstandsverkleidung am Aufbau wird angepasst, sobald das Deck beplankt und laminiert wird, da ich die Aufbauteile der Deckswölbung anpassen muss.


Da ich die 2 Lagen Glasfasergewebe jetzt auflaminiert habe, konnte ich die ersten Wassertests durchführen. Ich habe insgesamt 2,8kg Gewicht an Akkus in den Bootsrumpf gelegt um das komplette Gesamtgewicht von 3,8kg zu imitieren. Der Rumpf selber wiegt momentan 960g. Mit dem gesamten Gewicht taucht der Rumpf originalgetreu ein, es ist sogar noch eine Gewichtsreserve vorhanden, da es nicht komplett bis zur Kielwasserlinie abtaucht. Als nächstes wird der Ruderkoker samt Ruder eingesetzt und ein Motorspant angefertigt, damit die erste Probefahrt stattfinden kann.


Auf den folgenden Bildern sieht man den Ruderkoker, den Peter Demuth mir angefertigt hat. Die komplette Ruderanlage ist bereits eingebaut und mit dem Servo verbunden. Der Motor, ein Graupner Speed 600 ECO ist auch bereits eingebaut und komplett angeschlossen. Damit der Motor ein wenig leiser wird, habe ich eine Silikon Unterfütterung gemacht.


Ich habe angefangen, dass Deck zu beplanken. Sobald das Deck fertig beplankt ist, werde ich den Decksausschnitt für den Aufbau heraussägen.


Am 28.01.07 fand die erste erfolgreiche Probefahrt statt. Das Gesamtgewicht habe ich mit Akkus ausgeglichen. Somit wog der Rumpf insgesamt 3750g. Die Motorleistung war bei dem Gewicht mehr als ausreichend. Demnach kann der Motor und die 40er Messingschraube bei dem Schiff verwendet werden. (Damit ich mich auf das Fahren konzentrieren konnte, hat Christian die Bilder gemacht.)


Das Deck ist soweit fertig beplankt. Die Aussparung für die Tochterbootwanne ist auch schon fertig. Die Tochterbootwanne wird dann mit Silikon eingeklebt, damit man sie zu Wartungsarbeiten der Ruderanlenkung o.ä. wieder entfernen kann. Beim Deck fallen jetzt ein paar wenige Schleifarbeiten an, damit alles schön abgerundet wird. Danach wird der Decksausschnitt ausgesägt und dann folgt das Laminieren mit Glasfasergewebe.


Die zweite Probefahrt konnte mit geschlossenem und fertig laminierten Deck stattfinden. Das Wetter war diesmal besser als bei der letzten Testfahrt. Das Fahrverhalten ist überaus positiv und auch die Wellen, die die Schülke macht sind beeindruckend. Jetzt bin ich dabei, den kompletten Rumpf glatt zu schleifen. Danach geht es mit der Decksausrüstung (Mannlochdeckel, Reling, Laufbleche usw.) weiter. Wenn diese Maßnahmen abgeschlossen sind, kann ich mit dem Lackieren beginnen. Die Heckklappe ist auch fast fertig und wird nach dem Lackieren angebracht.


Ich habe den kompletten Rumpf jetzt glatt geschliffen. Daraufhin konnte ich die vier Mannlochdeckel auf das Deck kleben. Die beiden Mannlochdeckel auf dem Achterdeck dienen als Wartungsöffnung, u. a. um die Schrauben aus der Servobefestigung zu lösen. Die Öffnung auf der Backbordseite konnte nur zur Hälfte aufgefräst werden, weil sich darunter ein Spant befindet. Sobald ich das Deck lackiert habe, zuerst werden allerding noch die Laufbleche und die weitere Decksausrüstung vollendet, werden die Mannlochdeckel so angebracht, dass diese sich auch klappen lassen.

Ausserdem habe ich mit dem Süllrand angefangen, der den Aufbau sicher auf dem Deck fixiert.


Der Süllrand ist fertig und der Aufbau sitzt nun fest auf dem Deck. Zusätzlich wird ein Gummi den Aufbau halten, damit bei Wind o.ä. nichts passieren kann.


Die Laufbleche sind fertig. Ich habe diese aus 1mm Polystyrol angefertigt und dann mit einer Schablone gebohrt. Die Steuerbordseite habe ich bereits mit einem Messing - Winkelprofil auf das Deck geklebt. An der Backbordseite passe ich gerade das Winkelprofil an.


Ich habe jetzt beide Laufbleche auf das Deck geklebt und eine Seitenleiste angebracht. So sieht man die Messingwinkel nicht mehr und es ergibt ein besseres Gesamtbild.


Die Aufnahmeröhrchen für die Relingstützen, insgesamt 28 sind jetzt in das Deck eingeklebt. Die Relingstützen habe ich zur Probe einmal aufgestellt. Ausserdem habe ich das Schanzkleid am Bug angefertigt und aufgeklebt. So langsam bekommt die "Schülke" ein Gesicht.


Die Pollerbänke sind jetzt endlich fertig, ebenso ein Teil der Sprungnetzstützen. Diese bekommen noch einen Seitenausleger angelötet. Danach kann schon mit dem Grundieren begonnen werden.


Ich habe die Heckklappe probeweise mit dem Scharnier am Rumpf befestigt. Die Feinjustierung habe ich auch bereits vorgenommen. Somit kann die Heckklappe direkt nach dem Lackieren des Rumpfes angebracht werden. Ausserdem ist der Rohbau der Tochterbootwanne auch fast fertig. Es fehlen nur noch 3 Seitenwände. Wenn die Wanne soweit fertig ist, werde ich sie komplett lackieren und die Laufrollen einsetzen, damit das Tochterboot beim späteren Zuwasserlassen auch ohne Probleme hinuntergleiten kann.


Auf den folgenden Bildern sieht man die Heckklappenmimik von Peter Demuth in nicht eingebautem und eingebauten Zustand und wie sie zuverlässig ihren Dienst bei einer Probefahrt auf dem See verrichtet. Vielen Dank an dieser Stelle auch noch einmal an Peter, der sich auf Norderney beim Modellretter Treffen für den Einbau sehr viel Zeit genommen hat.

Den Rumpf habe ich bereits grundiert. Als nächstes baue ich die Schwanenhalslüfter ein um mit der weiteren Lackierung des Decks fortfahren zu können. Ausserdem werde ich in die Heckklappe Kunststoffspanten einsetzen, wo Laufrollen für das Tochterboot befestigt werden.


Die Spanten für die Heckklappe habe ich angefertigt und eingeklebt. Die 4 mittleren Laufrollen sind probeweise montiert. Als nächstes werden die 4 seitlichen Laufrollen der Hekklappe angefertigt und eingepasst.


Ich habe nun die letzte Probefahrt vor der Rumpflackierung vorgenommen, mit Tochterboot in der Heckwanne und mit dem Aufbau. Die "Schülke" wog bei der Testfahrt 3,9 kg und hatte somit immer noch ein wenig Untergewicht. Die errechneten 3,78 kg sind für dieses Modell viel zu leicht, gerade wenn die "Johann-Fidi" abgeslipt wird, schwimmt das Heck viel zu hoch auf. Daher werde ich evtl. anstatt 2 Fahrakkus 4 Stück verwenden.


Der Heckklappen - Rohbau ist jetzt fertig. Alle Laufrollen sind fertig und funktionieren einwandfrei. Als nächstes wird die Heckklappe grundiert und danach in den entsprechenden Farben lackiert. Auch die Wasserauslass Schlitze habe ich in die Heckklappe gefräst und die Schnittkanten mit Epoxyd Harz eingestrichen.


Das Deck ist bereits mit Grün lackiert worden. Die Schwanenhalslüfter habe ich vorher in das Deck eingeklebt.


Der Rumpf ist nun komplett lackiert, die SAR Schriftzüge sind auch bereits angebracht, ebenso die Gummiwallschiene, wie bei dem TB "Johann-Fidi" aus einem Gitarrenkabel gefertigt. Als nächstes wird die Tochterbootwanne fertiggestellt, danach geht es dann an die Reling.


Die Reling ist fertig. Ich habe sie nur eingsteckt und nicht eingeklebt, da ich sie so für Wartungs- oder Reparaturarbeiten einfacher demontieren kann.

Die Beibootwanne wird als nächstes lackiert. Dann geht es mit dem Aufbau und dem Mast weiter.


Auf den folgenden Bilder ist der aktuelle Bauzustand zu sehen. Ich habe bereits Tauwerk an der Reling befestigt, welches dem Modell das sterile nehmen soll. Die Netze an der Reling im Heckbereich habe ich aus Fliegennetz gefertigt und angenäht.


Die "Otto Schülke" ist jetzt, bis auf ein paar Kleinigkeiten, fertig. Fahrbilder findet Ihr unter RC-MODELLE. Es ist ein einmaliges Bild, sein selbstgebautes Schiff das erste Mal komplett fertig auf dem See fahren zu sehen. Ich kann auch nach diesem Projekt jedem zuraten, sich an solch einem Seenotkreuzer zu versuchen. Ich hoffe Euch gefällt dieser Baubericht und Ihr könnt einiges davon verwenden.
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(c) by Daniel Branscheidt (www.modellbau-seenotrettung.de)