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- BAUSTUFENFOTOS TB "  JOHANN FIDI"   VON GRAUPNER -




Baubeginn 21.08.2008
Da ich meine "Ströper" verkauft habe, musste nun ein neues TB her. Ich habe mich diesmal zum Bau der Johann Fidi entschlossen, da ich genug Detailfotos von der "Fidi" und dem Seenotkreuzer "Bernhard Gruben" habe und sie mir von vielen Details besser gefallen als die 3 Schwesterschiffe. Ausserdem ist Norderney unsere Nachbarstation und ich würde gerne neben meiner "Otto Schülke" einen weiteren Norderneyer Seenotkreuzer bauen. Auf den folgenden Fotos seht ihr die Teile die in dem Baukasten sind und ausserdem die beiden Ätzteilsätze und den Suchscheinwerfer vom Modellbau-Kaufhaus, die ich übrigens jedem nur empfehlen kann. Die Ätzteile sind sehr detailiert und super gefertigt und werden das Modell bereichern.


Ich habe auch bei der "Fidi" wieder den Rumpf aufgeschnitten und die Kühler eingebaut. Ausserdem habe ich die Scheuerleiste am Bug erweitert, so wie sie auch beim Original vorhanden ist.


Den Ruderkoker habe ich auch diesesmal wieder von Peter Demuth. Den Heckspant habe ich ebenfalls verändern müssen, damit die neue Plicht auch in das Deck eingelassen werden kann.


Ich habe die alte Plicht aus dem Rumpf herausgetrennt. Sie ist viel zu flach und auch der Motorkasten entspricht nicht dem Original. Ausserdem ist der Heckbereich in der alten Plicht auch nicht korrekt ausgeführt, hier fehlt der Einlass für die Bergepforte.


Die Plicht und der Motorkasten sind fertig. Ich habe den Motorkasten abnehmbar ausgeführt und einen Süllrand zur Befestigung auf die Plicht geklebt. Durch die Öffnung unter dem Motorkasten kann ich den Akku ordentlich platzieren, da es beim Vorgängermodell immer sehr schwierig war, den Akku in die richtige Position zu bringen. Zur Probe habe ich auch das Riffelblech auf den Motorkasten gelegt.


Die Detailierung der Plicht schreitet immer weiter voran. Ich habe auch zwei Lenzrohre in die Plicht eingesetzt, die das Wasser wieder über das Heck herauslassen. Das Deck ist bereits mit dem Rumpf verklebt und der Kiel ist auch fertig nachgebildet. Auf den Bildern kann man auch noch sehen, wo der eigentliche von Graupner nachgebildete Kiel zu Ende ist und wo ich den Rest angefügt habe.


Die ersten Fahrtests haben auch stattgefunden. Die "Fidi" fährt sich sehr gut und erzeugt auch ein realistisches Fahrbild.


Die Arbeiten am Rumpf sind beendet und ich habe bereits mit der Lackierung begonnen. Den Aufbau habe ich am neuen Motorkasten angepasst. Die vorderen Fensterrahmen habe ich bereits aufgeklebt. Ausserdem habe ich den Bereich des Instrumentenbords ausgeschnitten, damit darunter ein Kasten für eine LED Platz hat und die Instrumente beleuchten kann.


Ich habe das Deck lackiert und gesandet, um den Antirutschbelag nachzubilden. Als nächstes werden die Scheuerleisten in schwarz lackiert. Danach kommt das weisse Überwasserschiff und dann ist der Rumpf fertig. Der Aufbau ist auch fast bereit zum grundieren. Ich habe auch den Lüfter nach Originalfotos nachgebaut. In dem Gehäuse befindet sich der Lüfter aus dem Ätzteilesatz vom Modellbau-Kaufhaus. Der Suchscheinwerfer ist auch fertig montiert und zur Probe angesetzt. Er funktioniert ebenfalls einwandfrei.


Der Schutzbügel am Aufbau für den Tochterboot Vormann ist auch fertig. Ich habe 2 Stunden dafür gebraucht, weil er zuest nicht so richtig gelingen wollte. Nun stehe ich vor einem ganz anderen Problem. Und zwar dachte ich, dass die neuen Figuren von Graupner zu dem Boot passen, allerdings ist diese meiner Meinung nach zu klein. Zum Vergleich habe ich mal eine Figur von meiner Schülke auf die Fidi gestellt, ebenfalls Maßstab 1:20 und ich finde, diese passt besser.


Die "Fidi" ist fast fertig. Nun wird noch die Lifebelt Schiene, die Fensterscheiben und Feinheiten wie Funkhörer, Namensschilder und Beleuchtung angebracht. Da meine "Fidi" komplett mit dem von Graupner vorgeschlagenem NiMh Akku ca 590g wiegt und damit viel zu schwer ist, habe ich mir jetzt einen 7,4V, 1600mAh LiPo-Akku (nur 80g!!!) und den Robbe LiPomat 6-800 gekauft. Mit dem neuen Akku wiegt meine Lütte jetzt nur noch 520g. Bevor Ihr an die LiPos geht, lest bitte sämtliche Gefahrenhinweise und Anleitungen zum sicheren Umgang mit LiPo´s durch. Auch ist darauf zu achten, dass spezielle Ladegeräte verwendet werden.

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(c) by Daniel Branscheidt (www.modellbau-seenotrettung.de)