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- BAUSTUFENFOTOS TB "JOHANN FIDI" -





-Tochterboot "Johann-Fidi"- (Baubeginn Juni 2006)

Die Aufgeklebten Spanten und der Kiel - Bevor ich die Spanten aufkleben konnte, musste ich erst ein paar Veränderungen an der Zeichnung vornehmen. Das Deck ist in dem Spantenriss leider nicht mit eingezeichnet. Daher habe ich mir sehr viel Zeit genommen, um das Deck einzuzeichnen. Danach wurden sämtliche Spanten kopiert. Transparentes Papier erleichtert die Arbeit ungemein.


Hier sieht man die ausgesägten Spanten samt Spantstützen (zur Montage auf ein Hellingbrett), zur Probe aufgestellt. Die Form des Werdenden Rumpfes lässt sich bereits erkennen.


Auf den folgenden 3 Bildern sieht man den Kiel mit den aufgestellten Spanten. Ein paar Spanten müssen noch mit der Feile und Schleifpapier nachbearbeitet werden.


Auf den nächsten Bildern sieht man die nachbearbeiteten Spanten. Ich habe sie noch einmal mit der Feile und Schleifpapier nachbehandelt. Ausserdem habe ich die Spanten "ausgehöhlt", damit in dem Rumpf später auch Platz für den Motor und die benötigten RC-Teile ist.


Auf den folgenden Bildern sieht man den fast fertig beplankten Rumpf. Bevor das Deck beplankt wird, baue ich die Ruder- und Antriebsanlage ein, da man zu diesem Zeitpunkt noch komplett im Innenraum arbeiten kann. Ausserdem wird der Innenraum noch mit Epoxyd Harz versehen, damit das Innere des Schiffes auch komplett vor Wasser geschützt ist.


Auf den Bildern sieht man den bereits zur Hälfte laminierten Rumpf. Das Deck ist auch schon beplankt, das Ruder und das Stevenrohr samt Antriebswelle ist auch schon eingesetzt worden. Das Ruderservo, ein Mini Servo von Conrad Elektronik musste in der Bordwand Platz nehmen, da die Plicht sonst nicht hineingepasst hätte. Als Motor verwende ich zur Zeit einen Graupner Speed 195, der allerdings evtl. noch ausgetauscht werden muss, da ich befürchte, dass er nicht genug Power hat, um die "Fidi" später in die Tochterbootwanne der "Schülke" zu fahren.


Da der untere Teil des Rumpfes bereits mit Glasfasergewebe laminiert ist, konnte ich die ersten Schwimm- und Trimmtest machen. Hierzu habe ich das Gewicht, was an RC-Technik, Akku usw hinzu kommt in den Rumpf gelegt. Die Gewichtsplanungen zeigen, dass die "Fidi" originalgetreu im Wasser liegt. Das komplette Boot wird fertig um die 290-300g wiegen.


Der erste Belastungstest für die "Fidi" - Sie wurde von meiner "Neuharlingersiel" auf den Haken genommen und durch den See geschleppt. Der Test verlief sehr gut. Beide Schiffe haben übrigens den gleichen Maßstab von 1:20


Hier der bereits lackierte Aufbau. Als nächstes fertige ich die Seitenwände der Plicht mit den Handläufen, den Abgaspfosten, den Mast mit Radarreflektor, die Handläufe auf dem Aufbau, die Fenster, den Lukendeckel und die Tür an. Die Schleuderscheibe habe ich beim Modellbau Kaufhaus und die Namensschilder bei Dieter Francke bestellt.

Neben der Arbeit am Aufbau darf man natürlich den Rumpf nicht vergessen. Ich habe mittlerweile das Deck komplett laminiert. Jetzt bin ich mit Schleifarbeiten beschäftigt. Wenn alles glatt ist, werde ich den Rumpf mit Haftgrund lackieren. Dabei kann man noch Unregelmässigkeiten erkennen und ausbessern.


Das Unterwasserschiff und das Deck wurden bereits mit Grün lackiert. Wenn die Farbe richtig durchgehärtet ist, werde ich das Überwasserschiff mit Weiss lackieren. Der Handlauf und die Pollerschutzbügel sind auch schon angebracht.

Beim Aufbau habe ich jetzt mit dem Abgaspfosten und dem kleinen Mast begonnen.
Da die Probefahrt gezeigt hat, dass der Speed 195 zu schwach für den Fahrbetrieb ist, habe ich jetzt einen Graupner Speed 265 bestellt, von dem ich mir die gewünschte Leistung erhoffe.


Das Überwasserschiff ist jetzt fertig lackiert. Es müssen noch die Poller und die Gummischutzschiene angebracht werden.

Als nächstes kann ich den fertigen Mast und den restlichen Teil des Abgaspfosten lackieren. Die Fenster und die Schleuderscheibe sind auch bereits eingesetzt. Momentan stelle ich den Lukendeckel her. Die Namensschilder liegen auch schon bereit zur Montage.


Die "Johann-Fidi" ist nun endlich fertig. Der Speed 265 Motor ist auch da. Ich habe ihn gleich eingesetzt und ausprobiert. Jetzt hat die "Fidi" genug Leistung, um auch später in die Heckwanne des Seenotkreuzers zu kommen. Die Gummiwallschiene habe ich aus einem Gitarrenanschlusskabel hergestellt. Einfach das Kabel sauber auftrennen und schon ist der Gummischutz fertig. Der positive Nebeneffekt dabei ist, dass wenn das Boot mal irgendwo gegen kommt, dem Lack nichts passieren kann. Die ersten Fahrbilder werden dann unter RC-Modelle zu finden sein.

Der Bau hat mir sehr viel Spass gemacht und ich bin jetzt noch mehr der Meinung, dass man sich ruhig an solche Projekte rantrauen sollte. Also nur Mut. Es gibt eine Menge Leute, die einem sehr gut weiterhelfen. Besonderer Dank geht an dieser Stelle an Thomas Plum, Peter Demuth und das Schiffsmodell.net, die meine ganzen Fragen sehr detailliert beantwortet haben. Ohne diese Hilfe hätte ich wahrscheinlich eine Menge Fehler gemacht, die ich nun vermeiden konnte. Vielen Dank auch noch an meinen Bruder. Ohne seinen Tipp hätte ich den Aufbau komplett falsch gebaut.





(c) by Daniel Branscheidt (www.modellbau-seenotrettung.de)